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In neueren Arbeiten tauchen klar formulierte Gebilde auf, die vordergründig geometrischen
Gestaltungsgesetzen in ihrer Konstruktion unterworfen zu sein scheinen.

Linienbahnen unterschiedlicher Struktur - sowohl einzeln als auch gebündelt - eruptiv gemalte Flächen treten in Zusammenhang mit gewohnten Ruhezonen und Explosionspunkten. Dadurch wird
nun die malerische und graphische Bewegtheit akzentuiert. Bei stillen Blättern kommt der sparsam
gehaltenen Linie - die bisweilen nur hingehaucht zu sein scheint - und der Transparenz der Flächen
gesteigerte Gewichtigkeit zu.

Ursprünglich kommt Isaila vom Skripturalen und Automatischen.

Er scheint nun den kraftvollen Gestaltungsdrang zugunsten von klaren Formen zurück zu nehmen,
also die Ratio ins Blatt einzuführen.

 

Peter Kerschgens