ilaila,* isaila,*
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isaila,* isaila,*
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Die schriftliche Flut mit ihrem ruckartig abwechselndem Rhythmus liefert einen Gehalt lyrischer Ahnungen. Das läßt sich bei graphologischer Betrachtung in der Schwingungder Striche sehen.
Ein emotionaler Strom befrachtet den Duktus. Man erkennt das bereits an der Art, in der sich Stift und Bogen berühren, so reich an Schattierungen der Intensität, der Gespanntheit, der Modulation. Der zarten Farbgebung kommt dann die Aufgabe zu, wie auch der schwerwiegenden Stofflichkeit eingekerbter Bildflächen, diese sinnliche Dimension der Schrift zu steigern: er brinkt das Sanfte und das Heftige hervor, das Weiche und das Scharfe, deren Wirkungen jeweils chromatische Funktionen der Warm-Kaltskala umschreiben oder unterstützen.

Er setzt ein Kontrapunkt vom nervigem Liniengewirr und zögernden Pausen in Szene, von schleichender Biegung und zuckender Windligkeit der Linie. So führt er ein seismologisches Schauspiel des schreibenden Gebarens vor, die Geburt eines Alphabets von Rhythmen. Die sinnende Hand vollzieht das Drehbuch des Sich-Ausdrückens: Wesentlich ist allerdings nicht die Aussage, sondern das Aussagen.

 

   
  Anca Arghir (aus das kunstwerk, zeischrift für moderne kunst 6XXXVIII)